…grüß mir die Berge… mit der D-KESD in die Alpen

Am 09.09. haben Gerd und Klaus ihren Plan, in die Alpen zu fliegen, umgesetzt. War der erste geplante Termin buchstäblich ins Wasser gefallen (Unwetter am Alpenrand) passte am letzten Sonntag alles. Samstags waren die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, am Sonntagmorgen nochmals die Strecke (NOTAMs) gecheckt – Take-off 09:35h UTC. 

Über Reichelsheim > Dinkelsbühl > Maisach > Bad Endorf sollte der erste Stopp in Zell am See sein. Vor Abflug hatten wir aus den NOTAMS schon erfahren, dass in der Mittagszeit aufgrund Motorkunstflug im Rahmen des Flugplatzfestes eine temporäre Platzsperre verhängt war. Der zusätzliche Anruf beim Platz ergab, dass das Gastflugaufkommen doch erheblich sei und wir uns evtl. auf Holdings einrichten, sprich genug Sprit an Bord haben sollten.  So haben wir den Stopp auf St. Johann in Tirol (LOIJ) gelegt. 

Von München kommend haben wir den Chiemsee an der rechten Flanke Richtung Westen überflogen, um dann direkt Kurs auf das Tor zu den Alpen zu nehmen.  Für mich die Premiere, entsprechend auch die schlagartige Erhöhung von Puls und positiver Spannung. Ganz nebenbei erzählte mit Klaus, dass er bereits über 17 Jahre Alpenflugerfahrung in dieser Region hat….  Die Perspektive, durch den Eingang zu fliegen, einfach erhaben und majestätisch. So ging es dann Richtung Unterwössen, über > Schleching > Kössen nach St. Johann in Tirol. Kurz gestärkt, getankt und die Porzelanabteilung besucht, ging´s eine Stunde später auf die letzte Etappe an diesem Tag. Über Saalfelden, südlich am Steinernen Meer und Zell am See vorbei, weiter über St. Johann im Pongau, am Dachstein vorbei über Schladming und Gröbming schließlich nach Niederöblarn in das Alpenflugzentrum (LOGO). 

Die Eindrücke, die ich beim Flug durch die Alpen bis Niederöblarn aufgesogen habe, sind mit Worten nicht abbildbar. Einfach gigantisch! (Zur Vergrößerung auf die Bilder klicken)

Das Alpenflugzentrum Niederöblarn lässt sprichwörtlich keinen Wunsch offen, den das Fliegerherz, sei es der Segel- und der Motorflug, formuliert. Das Angebot für Vereine, Schulen & private Sportgruppen ist super umfangreich und attraktiv. 

Leider waren alle Zimmer im Zentrum belegt, so dass wir auf private Pensionen in Niederöblarn ausweichen mussten. Hierin wurden wir tatkräftig vom Alpenflugzentrum unterstützt.

War es bis hierhin alles „rund“, wurde es durch die herzliche Gastfreundschaft von Christine und Ferdinand Traninger noch komplettiert. Im Haus Traninger zu sein, ist wie daheim! Nach einem unterhaltsamen Frühstück ging´s wieder runter zur Alpenflugschule. Alle Flugvorbereitungen abgeschlossen und getankt, hob die Dimona um 09:57h UTC mit Ziel Mainbullau ab. 

Der Rückflug war ebenso fantastisch und eindrucksvoll. Nach einem (eigentlich unnötigem – Safety first) Tankstopp in Mainbullau landeten wir am Montag um 15:10h UTC wieder in EDFY.

Fazit: das Fliegen in den Alpen mit Ziel Alpenflugzentrum, (LOGO) wäre auch für den Segelflug ein toller Anreiz.  

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Herzlichen Dank an alle!

Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende für unseren Luftsportverein. Tausende besuchten am 1. und 2. September unseren Flugplatz und feierten mit uns zusammen unser Flugplatzfest 2018. Die Organisation war hervorragend, die Flugvorführungen sensationell und unser Publikum begeistert, wie uns vielfach versichert wurde.

Dafür sagen wir „Danke schön“, an alle die an diesem Erfolg mitgewirkt haben, an die Piloten, die uns an diesen Tagen besucht haben, an die Sponsoren und die Behörden und Verwaltung, die unser Programm abgesegnet hatten. Wir sind auch dankbar, dass es keinerlei Zwischenfälle gab und danken nicht zuletzt dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach, der das bestellte Wetter pünktlich und in bester Qualität geliefert hat

Hier ein paar Eindrücke dieses Tages, meisterlich fotografiert von unserem Mitglied Jan-Peter Georgi: (Klicken Sie auf die Bilder zur Vergrößerung)

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Seltene Ehrung für ein Mitglied der Flugsportgruppe Elz e.V.

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1.230 km-Dreieck Elz – Emden – Lübeck – Elz gelungen!

Die phantastischen Streckenflugleistungen unserer Segelflieger letzte Woche haben vier Elzer (Motor)Segelflieger – Wilhelm, Hans, Hans-Peter und Mike – motiviert die navigatorische Sicherheit der heimischen Platzrunde zu verlassen und sich am Montag Richtung Nordmeer aufzumachen. Erster Stop war in Damme (EDWC), hier wurden die Tanks für die langen Überwasserstrecken randvoll gefüllt und die Schwimmwesten angelegt. Weiter ging es Kurs 360 Grad zu den Ostfriesischen Inseln. Schon nach zwei Stunden Flugzeit ab Elz flogen die D-KESD und D-ENIL über Wangerooge. Weiter ging’s  bei bestem Wetter über Spiekeroog, Langeoog. Baltrum und Norderney nach Juist (EDWJ). Auch wenn Mancher mangels markanter Bodenmerkmale über der tiefblauen See Probleme mit der Platzrundeneinteilung hatte, gelangen dort astreine Landungen. Im Flugplatzrestaurant ließen wir uns die ostfriesischen Spezialitäten Pasta und Currywurst munden. Danach Wanderung durch die Dünen zum Strand, was bei gefühlten 45 Grad und knietiefem Sand ein besonderes Vergnügen war. Weiterflug über die Inseln Memmert und Borkum zum Nachtquartier, einem Landhotel bei Emden (EDWE). Die internen Flüssigkeitsverluste wurden im schattigen Biergarten mehr als ausgeglichen, über uns flogen hunderte Wildgänse in tadelloser V-Formation Richtung Eismeer, wahrscheinlich auf der Flucht vor der Hitze. 

Der zweite Tag führte wieder die Küste entlang über Bremerhaven, Cuxhaven nach Heide-Büsum (EDXB). Bei eiskalter Rhabarber-Limonade ließen wir die Schrecken der Meeres-überquerung noch einmal Revue passieren und waren froh ab jetzt ohne Schwimmwesten weiter fliegen zu können. Weiter nach Lübeck (EDHL). Hier wartete ein Fiat 500 Cabrio auf uns (App2Drive), der uns erst ins Hotel und dann nach Travemünde brachte. Gemütliches Abendessen und Schiffegucken (4-Mast-Bark PASSAT, und riesige Hochseefähren) waren für uns Landratten ein tolles Erlebnis. Nach Sonnenuntergang blitzte es nur noch einmal auf der Rückfahrt nach Lübeck hellrot auf, ruhige Nacht mit fernem Donnergrollen.

Morgens Stadtbesichtigung Lübeck, der Hochburg der norddeutschen Backsteingotik, mittags Weiterflug nach Porta Westfalica (EDVY). Nach einem Kaffeestop in Marburg (EDFN) trafen wir am Mittwochnachmittag nach 1.230 km Flugstrecke wieder in EDFY ein.

War ein toller „AusFlug“, das sollte man öfter machen! 

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Eat, sleep, fly, repeat…. und Rekorde aus Elz!

Gestern war wieder ein rund um gelungener, mit krönenden Abschlüssen versehener Tag des Fliegerlagers! Während unsere Flugschüler fleißig Starts, Ladungen und Thermik fliegen übten, machten sich 4 Piloten und ein befreundeter Gast- pilot auf den Weg Großes zu fliegen! Hiermit hatten alle Erfolg! Gegen Mittag flogen die 3 Einsitzigen und ein doppelsitziges Flugzeug über Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland auf, auf und davon. Insgesamt wurde von ihnen zusammen eine Stecke von 2394 km im reinen Segelflug zurückgelegt! Besonders zu erwähnen ist unser Fluglehrer Martin Schreiber! Er flog gestern mit seiner ASW24 seine persönliche Bestleistung und die jemals aus Elz geflogene größte Strecke!!!
Mit 903,7 km kata
pultierte er sich in Hessen auf Platz 1 und in die Weltrang-
liste
auf Platz 3 des gestrigen Wertungstages im Onlinecontest!
Seine Strecke führte über den Westerwald, die Eifel bis nach Lux-emburg, weiter nach Ludwigshafen und über das Saarland, Hunsrück, Taunus und Marburg zurück in seine Heimat nach Elz. MARTIN! Für die „größte Elzer Strecke ever“ gratulieren wir dir ganz herzlich, und sind mega Stolz auf dich! Hut ab!

In den Abendstunden versammelten sich dann von Groß bis Klein, Alt bis jung, Segel-flieger und Motorflieger, alle, um zusammen das seltene Spektakel des Blutmondes zu erleben, und dabei die leckere selbstgemachte Pizza unseres gestrigen Chefkochs Gerd Schmidt zu genießen!

Wenn Ihr Interesse am Segelflug geweckt ist, würden wir uns über Ihren Besuch auf unserm Flugplatz freuen. Unser diesjähriges Fliegerlager geht noch die komplette nächste Woche, und es sind jederzeit Schuppermitgliedschaften möglich!

(Klicke zur Vergrößerung auf die Bilder unten!)

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