1.230 km-Dreieck Elz – Emden – Lübeck – Elz gelungen!

Die phantastischen Streckenflugleistungen unserer Segelflieger letzte Woche haben vier Elzer (Motor)Segelflieger – Wilhelm, Hans, Hans-Peter und Mike – motiviert die navigatorische Sicherheit der heimischen Platzrunde zu verlassen und sich am Montag Richtung Nordmeer aufzumachen. Erster Stop war in Damme (EDWC), hier wurden die Tanks für die langen Überwasserstrecken randvoll gefüllt und die Schwimmwesten angelegt. Weiter ging es Kurs 360 Grad zu den Ostfriesischen Inseln. Schon nach zwei Stunden Flugzeit ab Elz flogen die D-KESD und D-ENIL über Wangerooge. Weiter ging’s  bei bestem Wet-ter über Spiekeroog, Langeoog. Baltrum und Norderney nach Juist (EDWJ). Auch wenn Mancher mangels markanter Bodenmerkmale über der tiefblauen See Probleme mit der Platzrundeneinteilung hatte, gelangen dort astreine Landungen. Im Flugplatzrestaurant ließen wir uns die ostfriesischen Spezialitäten Pasta und Currywurst munden. Danach Wanderung durch die Dünen zum Strand, was bei gefühlten 45 Grad und knietiefem Sand ein besonderes Vergnügen war. Weiterflug über die Inseln Memmert und Borkum zum Nachtquartier, einem Landhotel bei Emden (EDWE). Die internen Flüssigkeitsverluste wurden im schattigen Biergarten mehr als ausgeglichen, über uns flogen hunderte Wildgänse in tadelloser V-Formation Richtung Eismeer, wahrscheinlich auf der Flucht vor der Hitze. 

Der zweite Tag führte wieder die Küste entlang über Bremerhaven, Cuxhaven nach Heide-Büsum (EDXB). Bei eiskalter Rhabarber-Limonade ließen wir die Schrecken der Meeresüberquerung noch einmal Revue passieren und waren froh ab jetzt ohne Schwimmwesten weiter fliegen zu können. Weiter nach Lübeck (EDHL). Hier wartete ein Fiat 500 Cabrio auf uns (App2Drive), der uns erst ins Hotel und dann nach Travemünde brachte. Gemütliches Abendessen und Schiffegucken (4-Mast-Bark PASSAT, und riesige Hochseefähren) waren für uns Landratten ein tolles Erlebnis. Nach Sonnenuntergang blitzte es nur noch einmal auf der Rückfahrt nach Lübeck hellrot auf, ruhige Nacht mit fernem Donnergrollen.

Morgens Stadtbesichtigung Lübeck, der Hochburg der norddeutschen Backsteingotik, mittags Weiterflug nach Porta Westfalica (EDVY). Nach einem Kaffeestop in Marburg (EDFN) trafen wir am Mittwochnachmittag nach 1.230 km Flugstrecke wieder in EDFY ein.

War ein toller „AusFlug“, das sollte man öfter machen! 

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